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Marmor

Marmor entsteht durch die metamorphe Umwandlung von Kalksteinen,Dolomitenund anderen carbonatreichen Gesteinen unter Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur. Eine Reihe bedeutsamer Gebäude und Kunstwerke besteht aus Marmor. Marmore werden gegenwärtig vornehmlich für Fußboden- und Treppenbeläge, Wandfliesen, Waschbecken und Fassadenplatten verwendet. Die Gewinnung von Marmor, die seit Jahrtausenden betrieben wird, ist heute noch ein mühseliger und aufwändiger Prozess.

Marmor kommt in verschiedenen Farben vor: von schwarzgestreift über gelb, grau, grün, rosa, Carrara bis zu weißem Marmor. Marmore sind heute im „Innenausbau“ begehrt. Sie finden Verwendung als Boden- und Treppenbeläge sowie als Fliesen. Sie sind begehrte Bildhauermaterialien, vor allem der Carrara-Marmor. Aufgrund ihrer

Säureempfindlichkeit (Essig, Wein, Zitrusfrüchte und starke Reinigungsmittel) sind unbehandelte Marmore nicht zur Verwendung in Küchen bzw. Als Küchenarbeitsplatten zu empfehlen. Es kann zur Fleckenbildung kommen.

Márványcsiszolás
Márványcsiszolás

Carrara Marmor:


Carrara-Marmorist einer der bekanntesten Marmore weltweit. Es ist der Oberbegriff für mehr als 50 unterschiedliche Handelsnamen, die je nachSteinbruch, Tradition, Güte und Konvention, z.B.Carrara-Marmor C,Ordinario,VenatoundCalacatta, benannt werden.Carraraist eine Stadt in der italienischen Provinz Massa-Carraraund liegt in der RegionToskana. Weißer Marmor ist ein sehr begehrter Kalkstein für den gehobenen Innenausbau.Weißer Marmor kann fast überall dort eingesetzt werden, wo eine repräsentative und edle Erscheinung gefragt ist. Carrara-Marmor wird bereits seit Ende der römischen Republikabgebaut. Erst der Renaissance-Bildhaue Michelangelo verschaffte diesem Marmor Berühmtheit. Durch ungünstige wirtschaftliche und politische Verhältnisse sowie durch Kriegseinflüsse blieb die Marmorproduktion in Carrara jahrhundertelang hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Gewinnung der schweren Steinblöcke war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts überaus mühselig und aufwendig und erst technische Neuerungen, wie die mit Dampf, Dieselkraftstoff und elektrischer Energie angetriebenen Steinbearbeitungsmaschinen, ermöglichten den Abbau in großem Umfang. Dadurch wurde Carrara zum internationalen Zentrum der Marmorbearbeitung. Anfang der 60er-Jahre gelang es, die Produktion der Nachfrage anzugleichen, als die Steinbrüche in exponierter Lage durch ein Netz von Straßen erschlossen wurden. Neben einer Verwendung für Bildhauerarbeiten und Denkmäler wird Carrara-Marmor heute vor allem als Boden- und Treppenbeläge und Fensterbänke im Innenausbau sowie als Natursteinfliesen in Bädern verbaut. Die Steinbildhauer verwenden wie früher den legendären und teuren Statuario. Während zu Beginn des 
20. Jahrhunderts noch 100.000 Tonnen jährlich gewonnen wurden, sind es heute ca. 
5 Millionen Tonnen, also bis zu 15 Tonnen pro Tag. Insgesamt schätzt man, dass es ungefähr 50 unterschiedliche Sorten des Carrara-Marmors gibt, die sich in Sachen Herkunft, Qualität, Farbe und Struktur voneinander unterscheiden lassen. Die Qualitätsunterschiede und die unterschiedlichen Steinbrüche, aus denen der Marmor stammt, lassen sich in den Handelsnamen erkennen. Aus den Steinbrüchen der Berge Carraras haben Michelangelo, Gian Lorenzo und Luigi Bernini, Pisano, Donatello, Canova und weitere bekannte Bildhauer ihre Marmorblöcke bezogen. Der Renaissance-Bildhauer Michelangelo, der den David, die Pietà, den Moses und andere berühmte Skulpturen aus dem Bildhauermaterial Statuario schuf, verhalf diesem Stein zu seiner Berühmtheit.

Everfloor tipp:

nformieren Sie sich vor dem Kauf von Marmor, welche Arten aus welchen Gebieten und zu welchen Preisen verfügbar sind, da es eine Vielzahl von Arten gibt und wir je nach Geschmack den für uns optimalen Marmor aussuchen sollten.

Bearbeitung von Marmor:

Die Bearbeitung von Natursteinoberflächen kann mit Maschinen, Gerätschaften oder mit Handwerkzeugen erfolgen. Das Aussehen von Natursteinhängt nicht nur vom Material und von der Form ab, sondern vor allen Dingen von der Oberflächenbearbeitung. Unsere Maschinen mit einem Gewicht von ca.120-550 kg verhindern eine durch den staubigen Arbeitsablauf enstehende Luftverschmutzung, da wir beim Schleifen von Marmor die Wasser-Diamantwerkzeug Klindex-Technologie anwenden. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Schleifmaschinen und haben dadurch auch Maschinen, die sich sowohl sehr gut für Arbeiten in kleineren als auch in größeren Räumlichkeiten bis zu mehreren tausend Quadratmetern eignen. Begonnen wird bei Schleifarbeiten stets mit grobkörnigen Schleifblättern, denen immer feiner werdende Schleifblätter folgen. Mit der Größe der Körnung wird folglich die Stärke des Abriebs bestimmt. Gröbste und gröbere Schleifblätter dienen dem Vorschleifen, mittlere dienen dem Feinschleifen und werden zum Feinschleifen und Polieren verwendet. Den Wechsel während Schleifarbeiten zum nächstfeineren Schleifblatt bestimmt das zu bearbeitende Objekt selber. Erfolgt durch die genutzte Körnung kein weiterer Materialabrieb, folgt der Wechsel zu kleinerer Körnung. Der nächste Schritt ist das Polieren. Unsere Firma verfügt über spezielle Diamantscheiben, die die im Boden befindlichen Kratzer verschwinden lassen und ihm seinen Glanz und seine Struktur zurückgeben. Ich möchte hervorheben, dass auch hier das Schleifen mit Diamantwerkzeugen geschieht. 
Gelegentlich arbeiten wir beim Schleifen von Marmor mit der Wasser-Diamantwerkzeug Klindex-Technologie und Werkzeugen zum Schleifen von Marmor. Mit grobkörnigen Schleifdiamanten können wir die sich im Boden befindlichen Unebenheiten beseitigen und eine gerade Fläche herstellen; auch die verschmutzte und kratzige Oberfläche des Marmors wird abgeschliffen. Falls erforderlich, werden die sich in der Fläche befindlichen Löcher und Risse mit Füllstoff aus Kunstharzmarmor aufgefüllt. Das Schleifen mit Wasser wird fortgesetzt (mit Werkzeugen 6 verschiedener Feinheitsgrade). Beim letzten Schliff bekommt der Stein seinen wirklichen Glanz zurück. Durch ein Verfahren mit Glanzstaub oder Chemiekalien wird dem Boden Hochglanz verliehen, dann wird er imprägniert oder die Fläche mit Wasser versiegelt.

Flächen

  • Fußboden
  • Treppen
  • Wand
  • Sonstiges
Márványpadlók felújítása
Márványpadlók felújítása

Politur von Marmorböden

Ein Naturstein- oder Marmorboden verleiht den Räumen einen edlen Glanz, doch lässt dieser im Laufe der Zeit durch die Beanspruchung nach und die Natursteine werden stumpf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man den Natursteinboden reinigen und polieren, um ihm sein altes Aussehen wiederzugeben. Das Ergebnis ist eine perfekt glatte Oberfläche, das Gefühl eines monolithischen Bodens, Glanz und satte Farbe des Steins.


Imprägnierung von Marmorböden

Personen, die uns etwas bedeuten, wollen wir beschützen, sie vor Schaden bewahren. Ähnlich ist es auch mit Gegenständen, die neu oder einem wichtig sind. Sie sollen möglichst unversehrt und so bleiben, wie sie sind. Damit Natursteinlange seinen einzigartigen Charakter behält, kann er mit einer Imprägnierung geschützt werden. Schmutz und andere Verunreinigungen haben es dank des Nano-Effektes schwer, in den Stein einzudringen. Sie perlen quasi daran ab und können so ganz einfach weggewischt werden. Oft werden wir gefragt, ob sich Farbe und Oberfläche des Steins durch die Imprägnierung verändern. Wir können Sie beruhigen: das ist nur sehr selten der Fall und hängt mit dem jeweiligen Naturstein zusammen. Anders als bei einer Versiegelung, glänzt Naturstein nach einer Imprägnierung nicht, es kommt zu keinem „Nass-Effekt“ und die Farb-Range des Steins bleibt erhalten. Naturstein zu imprägnieren bringt praktische Vorteile und ist schnell erledigt. Das Mittel wird ganz einfach auf den trockenen Natursteinboden aufgetragen und zieht sofort in den Stein ein. Dank des bereits erwähnten Nano-Effektes (auch: Lotuseffekt) bleiben z.B. Flüssigkeiten auf der Oberfläche des Steins stehen. Die Saugfähigkeit des Natursteins wird so reduziert.

Feinschliff von Marmorboden

Der Reparaturschliff (Feinschliff) kann nur auf Böden mit geringen Verkantungen ausgeführt werden. Beim Reparaturschliff werden ca. 90% aller Beschädigungen (Kratzer, Flecken oder Verätzungen u.a.) entfernt. Diese Varianten können wir nach Ihren Wünschen mit einem Feinschliff oder einer Hochglanzpolitur versehen. Durch Anwendung des Feinschliffs wird der saubere und glänzende herkömmliche Zustand des Marmorbodens wiederhergestellt, allerdings ist zum Abtragen der zerstörten Gesteinsschicht und zur Beseitigung von Überzähnen bis zur kantenfreien Oberfläche ein Grobschliff nötig.

Planschliff (Grobschliff) von Marmorbelägen


Der Planschliff ist die erste Phase des Grobschleifens von Naturstein. Planschliff kann man nach dem Verlegen oder bei Restauration des Bodens aus Naturstein durchführen. In jedem Fall erwirbt der Natursteinboden nach dem Planschliff neue Qualitäten: keine Höhendifferenzen (Überzähne) zwischen den einzelnen Platten, Fugen sind dadurch bündiger, weniger bemerkbar und der Boden ist mehr wie eine fugenlose Natursteinoberfläche.
márvány padlólap

Richtiges Pflegen von Marmor?

Marmor ist ein aus Kalkstein entstandenes metamorphoses, feinst- bis grobkörniges Gestein und wird seit Jahrtausenden als Baustein verwendet.Er ist ein sehr weiches und dadurch polierfähiges Gestein. Durch seine Maserung und Farbgebung ist Marmor besonders schön und lässt sich als wunderschön glatte Oberfläche polieren.

Je nach Porosität hat Marmor eine höhere oder niedrigere Saugfähigkeit, was eine spezielle Imprägnation in den meisten Fällen unumgänglich macht. Durch diese Imprägnierungen wird Marmor widerstandsfähiger. Marmor ist indes nicht nur das schönste, sondern auch das teuerste der üblichen Naturgesteine.

Schutz von Marmor

Marmor muss vor jeder Art von Einwirkung von Säuren, Alkohol und Fruchtsäften geschützt werden. Wird eines dieser Substanzen auf den Boden geschüttet, muss der Belag umgehend gesäubert und abgewischt werden, um einer dauerhaften Beschädigung vorzubeugen. Wird ein Stück Marmorstein von der Größe eines Zuckerwürfels in eine Sprudelflasche platziert (Kohlensäure ist eine anorganische Säure, die keine starke Wirkung besitzt), löst er sich innerhalb eines Monats komplett auf. Daraus geht eindeutig hervor, dass man Natursteine und Beton vor jeder Art von Säureneinwirkung schützen sollte. Mineralsäuren greifen ebenfalls die Oberflächen an und verursachen trotz Schutzmaßnahmen dauerhafte Schäden an Natursteinbelägen. Die Einwirkungen von Fett und Öl sind ebenfalls zu vermeiden, da diese sich, wenn sie über einen längeren Zeitraum an der Oberfläche verweilen in die Poren der Oberflächen einsaugen und Schäden verursachen. Mechanische Schäden kommen häufig vor, deswegen sollte man Stuhl- und Tischfüße mit Filz verkleben, um tiefere Beschädigungen der Bodenbeläge zu verhindern. Staub- und Sandablagerungen sind oft Verursacher von Kratzern an Marmorbelägen.