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Kalkstein

Als Kalkstein werden Sedimentgesteine bezeichnet, die überwiegend aus dem chemischen Stoff Calciumcarbonat in Form der Mineralien Calcit und Aragonit bestehen.In mehr oder minder schwankenden Anteilen kommen andere Minerale vor. Dazu zählen Tonminerale, Dolomit, Quarz, Gips und andere. Überwiegt der Dolomitanteil, so spricht man vom Gestein Dolomit. Besitzt der Kalkstein einen relativ hohen Anteil an Tonmineralen, so bezeichnet man ihn dann als Mergel. Kalkstein kann auch bis zu mehreren Prozent organische Substanz enthalten und wird dann bituminöser Kalk (bei Vorhandensein von Schwefelwasserstoff auch Stinkkalk) genannt.

Kalksteine besitzen in den meisten Fällen eine helle, graue bis graugelbe Farbe. Durch Beimengungen anderer Minerale (z.B. von Eisenverbindungen) kommen aber auch kräftigere, vor allem rote Farben recht häufig vor. Bituminöse Kalksteine können auch dunkelgrau bis schwarz gefärbt sein. Chemisch ausgefällte Kalksteine oder von Mikroorganismen abgelagerte Kalksteine sind für gewöhnlich feinkörnig und dicht.

Entstehung von Kalkstein

Kalksteine können innerhalb der Sedimentgesteine mehreren Typen angehören. Der überwiegende Teil der Kalksteine ist aber biogenen Ursprungs, das heißt, er wurde von Lebewesen gebildet und abgelagert. Kalkstein kann aber auch durch chemische Prozesse (die wiederum von Lebewesen beeinflusst werden können) aus dem Wasser ausgefällt werden. Weiterhin kann ein Gestein, welches aus Calciumcarbonat besteht (Kalkstein oder Marmor), abgetragen, transportiert und an anderer Stelle als klastisches Sediment wieder abgelagert werden.

Schritt des Kreislaufs: Kohlendioxid + Wasser -> Kohlensäure Fließt das kohlensäurehaltige Wasser über Kalkstein, wird der Kalk durch die Säure zu wasserlöslichem Calciumhydrogencarbonat zersetzt.

Kohlensäure + Calciumcarbonat -> Calciumhydrogencarbonat Das calciumhydrogencarbonathaltige Wasser (hartes Wasser) wird über das Grundwasser weggeschwemmt. Überall dort, wo Wasser verdunstet oder erhitzt wird, wandelt sich das Calciumhydrogencarbonat wieder zu Kalk und Kohlendioxid um. Dabei werden die ersten beiden Schritte umgedreht:

chritt: Calciumhydrogencarbonat -> Calciumcarbonat + Kohlendioxid + Wasser Dieser Vorgang findet in der Natur vor allem in Tropfsteinhöhlen statt. Das am Tropfstein herunterfließende Wasser verdunstet langsam und bildet Kalk (Tropfstein). Verdunstet hartes Wasser in Wasserrohren, z.B. in Kaffeemaschinen, bilden sich ebenfalls Kalkablagerungen und das Rohr verkalkt. Die größte Menge an Kalk stellen jedoch die Meerestiere wie Korallen, Schnecken und Muscheln her. Sie bauen mit Hilfe des harten Wassers ihre Kalkgehäuse und geben dabei Kohlendioxid und Wasser an die Umgebung ab. Damit schließt sich der Kalkkreislauf. Die Kalksteingebirge wurden auf diese Art und Weise erschaffen.

Die Wissenschaftler unterscheiden fünf verschiedene Arten von Kalkstein:


  • Kalkstein von Süttö

  • Sikloser Kalkstein

  • Solnhofeni jura mészkő

  • Solnhofener Jura Kalkstein

  • Traventin

  • Horvaht Kalkstein

mészkő burkolat

Bearbeitung von Kalksteinflächen

Die Bearbeitung von Natursteinoberflächen kann mit Maschinen, Gerätschaften oder mit Handwerkzeugen erfolgen. Das Aussehen von Natursteinhängt nicht nur vom Material und von der Form ab, sondern vor allen Dingen von der Oberflächenbearbeitung. Unsere Maschinen mit einem Gewicht von ca.120-550 kg verhindern eine durch den staubigen Arbeitsablauf enstehende Luftverschmutzung, da wir beim Schleifen von Marmor die Wasser-Diamantwerkzeug Klindex-Technologie anwenden.

Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Schleifmaschinen und haben dadurch auch Schleifmaschinen, die sich sowohl sehr gut für Arbeiten in kleineren als auch in größeren Räumen bis zu mehreren tausend Quadratmetern eignen.

Begonnen wird bei Schleifarbeiten stets mit grobkörnigen Schleifblättern, denen immer feiner werdende Schleifblätter folgen. Mit der Größe der Körnung wird folglich die Stärke des Abriebs bestimmt. Gröbste und gröbere Schleifblätter (80, 220) dienen dem Vorschleifen, mittlere dienen dem Feinschleifen (400, 500, 600) und feinere (800, 1000) werden zum Feinschleifen und Polieren verwendet. Den Wechsel während Schleifarbeiten zum nächstfeineren Schleifblatt bestimmt das zu bearbeitende Objekt selber. Erfolgt durch die genutzte Körnung kein weiterer Materialabrieb, folgt der Wechsel zu kleinerer Körnung.Der nächste Schritt ist das Polieren.

Felületek

  • Fußboden
  • Treppen
  • Wand
  • Sonstiges
mészkő burkolat
mészkő burkolat

Instandhaltung von Kalksteinflächen


Abgenutzte Natursteinoberflächen verursacht durch Ablagerungen und Kratzer werden von uns gereinigt und wieder in einen neuwertigen Zustand gebracht. Unebenheiten werden ebenso ausgeglichen. Die Oberflächen werden durch die Anwendung des Diamantschliffs bearbeitet. Die Reinigung wird auf den jeweils zu behandelnden Stein mittels abgestimmter Reinigungstechnik, Reinigungsmittel und Gerätschaft durchgeführt.

Politur von Kalksteinböden

Ein Naturstein- oder Kalksteinbelag verleiht den Räumen einen edlen Glanz, doch lässt dieser im Laufe der Zeit durch die Beanspruchung nach und die Natursteine werden stumpf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man den Natursteinboden reinigen und polieren, um ihm sein altes Aussehen wiederzugeben. Das Ergebnis ist eine perfekt glatte Oberfläche, das Gefühl eines monolithischen Bodens, Glanz und satte Farbe des Steins.

Imprägnierung von Kalksteinflächen

Personen, die uns etwas bedeuten, wollen wir beschützen, sie vor Schaden bewahren. Ähnlich ist es auch mit Gegenständen, die neu oder einem wichtig sind: Sie sollen möglichst unversehrt und so bleiben, wie sie sind. Damit Naturstein lange seinen einzigartigen Charakter behält, kann er mit einer Imprägnierung geschützt werden. Schmutz und andere Verunreinigungen haben es dank des Nano-Effektes, schwer, in den Stein einzudringen, sie perlen quasi daran ab und können so ganz einfach weggewischt werden. Oft werden wir gefragt, ob sich Farbe und Oberfläche des Steins durch die Imprägnierung verändern. Wir können Sie beruhigen: Das ist nur sehr, sehr selten der Fall und hängt mit dem jeweiligen Naturstein zusammen. Anders als bei einer Versiegelung glänzt Naturstein nach einer Imprägnierung nicht, es kommt zu keinem „Nass-Effekt“ und die Farb-Range des Steins bleibt erhalten. Naturstein zu imprägnieren bringt praktische Vorteile und ist schnell erledigt. Das Mittel wird ganz einfach auf den trockenen Natursteinboden aufgetragen und zieht sofort in den Stein ein. Dank des bereits erwähnten Nano-Effektes (auch: Lotuseffekt) bleiben z.B. Flüssigkeiten auf der Oberfläche des Steins stehen. Die Saugfähigkeit des Natursteins wird so reduziert. 

Feinschliff von Kalksteinboden

Der Reparaturschliff (Feinschliff) kann nur auf Böden mit geringen Verkantungen ausgeführt werden. Beim Reparaturschliff werden ca. 90% aller Beschädigungen (Kratzer, Flecken oder Verätzungen u.a.) entfernt. Diese Varianten können wir nach Ihren Wünschen mit einem Feinschliff oder einer Hochglanzpolitur versehen. Durch Anwendung des Feinschliffs wird der saubere und glänzende herkömmliche Zustand des Kalksteinbodens wiederhergestellt, allerdings ist zum Abtragen der zerstörten Gesteinsschicht und zur Beseitigung von Überzähnen bis zur kantenfreien Oberfläche ein Grobschliff nötig.